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Küche Indonesiens

Indonesiens wechselvolle Geschichte und die unglaubliche Ausdehnung des Inselreiches verleiten leicht dazu zu glauben, dass das Land eine ebenso abwechslungsreiche Küche zu bieten hat. Das jedoch ist gar nicht immer der Fall: Die Grundzüge der einzelnen Küchen sind immer relativ ähnlich. Zu den Hauptzutaten zählt stets Reis „mit viel Zubehör“ – die Auslegungen des „Zubehörs“ jedoch ist von Region zu Region erfrischend unterschiedlich.

Egal ob es sich um Gemüse, Fisch, Fleisch oder Obst handelt – wunderbare Gewürze wie Chilis, Ingwer und Galgant, Kreuzkümmel, Nelken, Kardamom und Zimt werden mit erfrischen Kräutern wie dem Koriander, Zitronengras und Limonenblättern, der milden Kokosmilch, den süßlichen Erdnüssen und der nie fehlenden Krabbenpaste auf der Zunge immer für ein Geschmacksfeuerwerk sorgen.

Es muss nicht unbedingt die Schärfe im Vordergrund stehen, für die die südasiatische Küche berühmt-berüchtigt ist. Die Vielzahl an Beilagen zu einer Mahlzeit erlaubt immer einen Ausgleich zwischen den Geschmacksrichtungen – ein Hinweis auf eine Esstradition, die noch auf uralte hinduistische Lehren zurückgeht. Dass das Motto „das Auge isst mit“ in jedem Fall auch in Indonesien bekannt ist, beweisen die bei Festmahlen häufig anzutreffende, wunderschöne Dekoration mit Blüten, Kräutern und Blättern und die zahlreichen kleinen und großen Gerichte, die auf tiefgrünen Bananenblättern serviert werden.

Chicken Satay

Chicken Satay ©iStockphoto/Ashwin Kharidehal Abhirama

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