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Strände & Ferienzentren auf Bali

Bali ist nicht zuletzt auch deshalb ein so beliebtes Ferienziel, weil sowohl die großen Ferienregionen als auch die unterschiedlichen Strände keine Wünsche offenlassen. Wer schon immer vom Traumurlaub unter Palmen geträumt hat – hier wird er Wirklichkeit. Eine besonders große Chance auf Traumurlaub bietet sich im Süden der Insel – allein schon deshalb, weil hier die größte Dichte an Luxusresorts zu verzeichnen ist, die sich vor allem auf eines spezialisiert haben, das Verwöhnen ihrer Gäste. Die exklusivsten Resorts liegen auf der Halbinsel Tanjung Benoa in und um Nusa Dua. Der Ort ist praktisch ein Synonym für Gediegenheit und Sicherheit, hier genießt man Luxus und bespielt einige der besten Golfplätze des Landes.

Ebenfalls gehoben, aber nicht ganz so exklusiv geht es beispielsweise in Kuta und Legian zu. Auch hier findet man vorwiegend nach westlichem Standard ausgestattete, eher höherpreisige Hotels, die ein umfangreiches Unterhaltungs- und Wellnessprogramm bieten. Den Menschenmassen in der Hauptsaison kann man ganz leicht entfliehen, indem man einfach ein wenig nach Norden fährt oder wandert, beispielsweise zu den deutlich ruhigeren, aber ebenfalls wunderschönen Stränden von Canggu oder Seseh.

Auch die Ostküste ist unter Badeurlaubern sehr beliebt. Schon längst sind aus den ehemaligen Fischerdörfern große Ferienzentren mit zahlreichen sehr guten Hotels, Unterhaltungsmöglichkeiten, Restaurants und Bars geworden. Das wohl bekannteste Ferienzentrum im Osten Balis ist Candi Dasa, ein Eldorado für Pauschalurlauber, die sich einfach einmal entspannen wollen. Die Hotels sind im Schnitt zwar nicht ganz so hochklassig wie beispielsweise in Nusa Dua, dafür aber auch bei Weitem nicht so hochpreisig. Einziges Manko: Der Strand ist nicht ganz so schön wie an anderen Küstenabschnitten. Ein ähnliches Problem gibt es in Sanur im Südosten der Insel: Hier gibt es ebenfalls sehr gute und erschwingliche Hotels und eine sehr gute Infrastruktur für Touristen. Bei Ebbe bietet der Strand allerdings keinen sehr schönen Anblick – bei Flut ist er jedoch für Familien mit Kindern perfekt, weil das Wasser nicht allzu tief ist.

Strand auf Bali

Strand auf Bali ©iStockphoto/Dudarev Mikhail

Wer den perfekten Strand sucht, muss an der Ostküste jedoch nicht lange suchen: Eine kleine Überführt zu den vorgelagerten Inseln reicht aus und schon werden alle Südsee-Urlaubsträume Wirklichkeit. Herrliche weiße, palmengesäumte Sandstrände gibt es beispielsweise auf Nusa Ceningan, Nusa Lembongan und auf Nusa Penida – zum Teil direkt neben der Bootsanlegestelle. Wer sich am Puderzucker-Sand, den sich im Wind wiegenden Palmen und dem mal türkis, mal tiefblau leuchtenden Meer sattgesehen hat, findet hier auch hervorragende Tauch- und Surfspots, eine interessante Tierwelt und auf Nusa Penida sogar Tropfsteinhöhlen, die auf ihre Entdeckung warten.

Im rund 5 Kilometer langen Touristenzentrum Lovina Beach im Norden von Bali reiht sich ein Ferienort an den anderen, wie Perlen auf einer Schnur. Orte wie Singaraja, Pemaron, Anturan oder Bunut Panggang klingen wie Musik in den Ohren von Pauschal- und Individualurlaubern, die etwas preiswertere, aber trotzdem gute Ferienresorts suchen. Auch hier ist die touristische Infrastruktur sehr gut ausgebaut – an Unterhaltung, Sehenswürdigkeiten oder Verpflegungsmöglichkeiten mangelt es nicht. Zu erwähnen ist allerdings, dass die Strände hier im Allgemeinen nicht ganz so blütenweiß strahlen wie an anderen Küstenabschnitten. Dafür liegen die vorgelagerten Korallenriffe so nah vor dem Strand, dass man einfach hinüberschwimmen kann – manchmal sogar in Begleitung eines Delfins.

Der Westen Balis ist touristisch kaum erschlossen, was sicherlich auch daran liegt, dass es hier weder weiße Traumstrände noch exklusive Hotelanlagen gibt. Interessant ist dieser Teil der Insel aber trotzdem – nämlich für Taucher und Surfer. Denen machen auch die schwarzen Sandstrände, etwa am Medewi Beach zwischen Negara und Tabanan, die zum Teil auch Geröll und Felsen aufweisen, nicht viel aus. Was zählt, sind schließlich die grandiosen Wellen und die wunderbaren, artenreichen Unterwassergärten. Baden ist an diesem Teil der Küste aufgrund der zum Teil starken Strömungen keine gute Idee. Einige Badestrände mit schwarzem Lavasand findet man schon eher in Richtung Pemuteran. Der Vorteil hier: Ideale Bedingungen zum Baden, Tauchen und Surfen – und praktisch keine anderen Touristen.