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Surfen in Indonesien

Von der einfachen, aber gemütlichen Strandhütte zum Wasser sind es nur wenige Meter. Wenige Meter, die über puderweichen Sand hin zum warmen, kristallklaren Wasser führen. Die Bucht liegt geschützt, kein Wind stört den anstehenden Ritt und da kommt sie auch schon, die Riesenwelle, baut sich auf, formt eine perfekte Röhre… Ein Surfertraum? Ja, aber einer, der wahr werden kann. Indonesien verfügt schließlich nicht nur über unzählige Traumstrände, sondern auch über einige der besten Surfspots der Welt.

Mittlerweile schon lange kein Geheimtipp mehr aber dennoch immer wieder empfehlenswert ist Lakey Beach in der Hu’u Bay auf Sumbawa. Obwohl als Weltklasse-Spot bekannt ist der Strand selten überlaufen, Luft und Wasser sind immer angenehm warm. Zu den alternativen Spots auf Sumbawa zählen u.a. Yoyo’s, Scar Reef oder Donuts.
Ebenfalls exzellente Surfbedingungen bietet beispielsweise Sumba – und zwar sowohl für den Durchschnittssurfer als auch für absolute Surf-Experten. Gute Wellen gibt es u.a. bei Millers Rights, etwas mehr Herausforderung bietet Wanukaka. Ausschließlich Experten sollten sich an God’s left probieren: Die Wellen hier sind sehr gut und schnell, sie brechen auf einer Länge von 200 Metern und erreichen eine Höhe von 12 Fuß und mehr.

Surfen in Indonesien

Surfen in Indonesien ©iStockphoto/Kate Gerson

Schon etwas bekannter sind die Surfspots auf den Gilis, Bali und Lombok wie etwa Kuta Lombok oder (das mittlerweile doch recht kommerzialisierte) Dreamland. Daher der Tipp vieler erfahrener Surfer: Wer individuell unterwegs ist, sollte sich für wenig Geld einen Roller oder ein Boot nehmen und sich seinen eigenen Strand suchen. Angesichts der Vielzahl an mehr oder weniger bekannten Buchten sollte sich schnell ein ruhiger Strand mit guten Wellen finden lassen. Übrigens: Auch die Regenzeit ist Surf-Zeit, schließlich regnet es ja nicht die ganze Zeit durch. Beachten sollten Sie dabei jedoch, dass dann Winde und Wellen aus einer anderen Richtung als gewohnt kommen – was in der Hauptsaison als Geheimtipp gilt, kann unter diesen Umständen zur Enttäuschung werden.

Wer zum Surfen nach Indonesien kommt, braucht Ausrüstung und Brett nicht zwangsläufig mitzunehmen. Bretter kann man an jedem größeren Strand gegen eine geringe Gebühr ausleihen. Wer individuell reist, findet selbst in der Hauptsaison in den meisten Fällen auch ohne Vorreservierung ein Zimmer. Oftmals stehen einfache Hütten und Gästezimmer direkt am Strand zur Verfügung. Wer ein wenig unsicher auf dem Brett steht, einfach noch ein wenig Hilfe gebrauchen kann oder schlichtweg keine Lust auf Surf-Urlaub allein hat, kann auch einen Aufenthalt in einem Surf-Camp buchen. Die Camps liegen in der Regel ebenfalls direkt am Strand, bestehen meist aus einer Ansammlung von Hütten und bieten u.a. Surfunterricht an. Gehobenere Surf-Camps und Surf-Resorts entsprechen einer Unterkunft, die eher den Komfort eines Hotels bietet. Manche verfügen sogar über einen Pool, ein Ausflugsangebot und andere Extras wie Internetverbindungen. Zwar fallen für den Camp-Aufenthalt je nach Anbieter höhere Kosten an, aber gerade Anfänger erhalten dort die Unterstützung, die sie benötigen, um sicher und mit Spaß surfen zu können.