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Geografie Indonesiens

Für Geografen, Geologen und viele andere Naturwissenschaftler ist Indonesien eine nie erschöpfende Quelle an Wundern und Überraschungen. Die einzigartige Lage des Inselreiches verbunden mit den hier waltenden Urkräften ist es, die diese Wunderwelt geschaffen hat. Eine Wunderwelt, wie sie nirgendwo auf der Welt noch einmal zu finden ist.

Mit rund 1,9 Mio. km² Fläche, einer Ost-West-Ausdehnung von 5.120 km und einer Nord-Süd-Ausdehnung von 1.760 km ist Indonesien der größte Inselstaat der Welt. Zum Vergleich: Das ist grob gerundet die Fläche, die Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien und Deutschlands zusammen einnehmen. Schätzungen zufolge umfasst der Riesen-Archipel rund 17.500 Inseln, von denen etwa 6.000 bewohnt sind. Die fünf Hauptinseln werden auch die Großen Sundainseln genannt. Zu ihnen zählen Borneo (Kalimantan), Java, Neuguinea, Sulawesi und Sumatra. Ebenfalls zu Indonesien zählen die Kleinen Sundainseln, die Molukken und zahlreiche kleinere Inselgruppen.

Vulkan in Indonesien

Vulkan in Indonesien ©iStockphoto/phaendin

Stark geprägt wird Indonesien zum einen von seiner Lage direkt am Äquator, zum anderen aber auch von seiner Lage am Pazifischen Feuergürtel und an den Rändern zwei Kontinentalplatten. Diese Faktoren sind für Extreme in vielerlei Hinsicht verantwortlich, klimatische und Wetterphänomene ebenso wie für topografische und biologische Phänomene. Was Indonesien in dieser Hinsicht so besonders macht, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.