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Erlebnis pur in Indonesien

Unsere eigentliche Urlaubsreise begann für uns erst nach einem nicht enden wollenden Flug mit der Ankunft auf dem Flughafen in Jakarta, nach dem wir endlich unser Touristen-Visum erhalten und unser Gepäck in Empfang nehmen konnten. Aber was heißt eigentlich Urlaubsreise? Von Urlaub kann eigentlich nicht gesprochen werden, denn die Vielzahl der Erlebnisse auf unseren Trip durch dieses wunderschöne Land, die wir zu verarbeiten hatten, forderten unserem Körper und Geist schon so einiges ab.

Jakarta, die Hauptstadt Indonesiens, ist eine quirlige Metropole mit unüberschaubarem Verkehr und einer angestauten Hitze, die uns in der Nacht das Schlafen erheblich erschwerte. So waren wir froh, als wir am nächsten morgen – ziemlich erschlagen und müde – unseren Mietwagen in Jakarta Pusat entgegennehmen und in Richtung Yogyakarta aufbrechen konnten. Über Bandung, Tasikmalaya und Purworejo erreichten wir nach gut siebenstündiger Fahrt Yogyakarta. Für unsere Augen war die Fahrt durch die mit Palmen und Reis bepflanzten Landschaften eine Erholung, nicht so für unsere Körper. Und so haben wir beschlossen, in „Yogya“ einen absoluten Faulenzertag einzulegen, was uns in unserem gemütlichen Domizil Rumah Mertua auch ganz ausgezeichnet gelang.

Yogyakarta

Yogyakarta ©iStockphoto/iamnong27

Yogyakarta – auf ins Abenteuer

Yogyakarta ist eins von zwei verbliebenen Sultanaten Indonesiens mit einer interessanten Geschichte und liegt an Javas Südküste. Von diesem beliebten Touristenort aus, starteten wir unseren ersten Ausflug nach Borobudur, der weltberühmten buddhistischen Tempelanlage aus dem achten Jahrhundert, die erst zum Anfang des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde. 40 Kilometer von Yogya entfernt, empfing uns die kolossale Pyramide und ihre weiteren Bauwerke in ihrem von Bergen umgebenden Tal. Der Anblick dieser wunderschönen, alten Gemäuer ließ uns einfach nur verstummen. Schwer beeindruckt fuhren wir weiter, um auch das hinduistische Gegenstück, den Prambanan zu besichtigen. Und auch beim Anblick dieses Ortes, verschlug es uns die Sprache. Bedauerlich nur, dass die Schreine wegen des 2006 stattgefundenen Erdbebens noch nicht wieder zur Besichtigung freigegeben waren. Gesprochen und besprochen haben wir unsere Eindrücke fast immer erst im Wagen oder bei einem kleinen, köstlichen Mittagessen, ganz nach indonesischer Küche zubereitet und natürlich mit den Fingern genossen. Hier sollte vielleicht erwähnt werden, dass man zum Essen nur die rechte Hand benutzen sollte, da die linke als unrein gilt. Mit einem Ausflug zum Mythen umwobenen Vulkan Merapi und an den Strand von Parantritis und seinen schwarzen Sanddünen, schlossen wir unseren Aufenthalt in Yogya ab und fuhren am nächsten Tag nach Surabaya weiter.

Auf nach Bali

In Surabaya, der zweitgrößten Stadt Javas und Hafenstadt, legten wir nur einen kleinen Zwischenstop ein, besuchten die Strandpromenade Pantai Kenjeran und den Hafen von Java. Schon am nächsten Tag machten wir uns wieder auf den Weg nach Bali, dem Ziel unserer Indonesienreise. In Banyuwangi gaben wir unseren Mietwagen ab und setzten mit einer kleine Fähre über nach Gilimanuk auf Bali. Ja, und hier angekommen, konnten wir uns den vielen Angeboten, die uns zum „ach so entfernten Busbahnhof“ bringen wollten, kaum erwehren. Gott sei Dank bewahrte uns ein wohl Balivertrautes Ehepaar vor dieser „Abzocke“. Es geleitete uns freundlich zu dem paar Meter entfernt wartenden Bus nach Denpasar, der Hauptstadt Balis. Auch hier benötigten wir erst mal einen Ruhetag, mit Baden im Meer, bevor es zu der dreitätigen Inselrundfahrt und den Besichtigungen der Insel ging, angefangen vom Affenwald, dem Elefantentempel, den Königsgräbern, dem Danau Bratan und seiner vulkanischen Landschaft, bis hin zum bekanntesten Tempel Balis, dem Tannah Lot Tempel. Unser Körper war zwar ziemlich ausgelaugt, aber unser Kopf war voller neuer Eindrücke und Erlebnisse, als wir nach einem weiteren Erholungstag vom Ngurah Rai Airport zurück in die Heimat flogen.

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